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Hochstadl & Fadenkamp

24. 8. 2002
Peter Schrammel und Georg Schreil
Wetter: wolkenlos bis heiter
Wegverlauf
Rotmoos, 690m, Hochstadl, 1919m, Fadenkamp, 1804m, Rotmoos, 690m
Höhenmeter: 1538m
Weglänge: 22km
Zeitaufwand: 6 1/2h (3 + 1 + 2 1/2)
Bewertung: ****: langer Anstieg auf einen Hochschwab-Nachbarn
Kondition: G
Schwierigkeit: 0+: auf den Fadenkamp (Achtung sehr brüchig)
Gefährlichkeit: 4: am Grat zum Fadenkamp, Gipfelbereiche, zwei Steilwiesenquerungen beim Aufstieg von Rotmoos zwischen 1. und 2. Forststraßenquerung
Frequentiertheit: b
Bemerkungen: Am Südgrat des Fadenkampes beginnt, bevor sich ein letztes großes Latschenfeld nach Osten herunterzieht, auf die Westseite des Rückens wechselnd ein Weg, der am ersten Steilabbruch vorbei auf einen Vorgipfel führt und über eine Scharte weiter hinüber zum Gipfelkreuz.
Bericht
Um 4:45 fuhr ich von Amstetten nach Weyer ab, wo ich Georg abholte. In Rotmoos angelangt marschierten wir um 6:45 los; der Nebel im Tal begann sich gerade aufzulösen und die Sonne blinzelte schon herüber. Der Weg zeigte schon so manche Verwilderungserscheinung, die Markierungen waren aber noch gut und halfen im Zweifelsfall weiter. Zunächst kämpften wir uns durch das taudurchnässte Gras eines Kahlschlages, bevor es nach der ersten Forststraße so richtig steil nach oben geht. Nach der dritten Forststraße wird es allerdings flach und es geht nur langsam an Höhe gewinnend auf und ab. Nach der vierten Forststraße kommt man in die Hochgruben, wo einige Abstiege in die Kessel notwendig sind. Schließlich sind wir auf der stark bestückten Kräuterinalm angelangt, von der es nur mehr ein Stück über den breiten Rücken hinauf und zuletzt ein wenig über Fels zum Gipfelkreuz hinaufgeht. Der höchste Punkt befindet sich ungefähr 100m südlich des Kreuzes, so auch die Gipfelbücher. Um 9:45 waren wir dort und genossen die gute Fernsicht. Nach einer ausgiebigen Gipfeljause ging es wieder hinunter zur Alm und wir versuchten, auch noch den Fadenkamp zu bezwingen. Bei erster Gelegenheit erstiegen wir den Südgrat, wo wir uns auf der Ostseite unterhalb der Latschen an den Berg heranmachten, bis es nicht mehr weiterging. Doch wir hatten Glück und fanden einen Steig, der uns ohne große Gefahr und Schwierigkeiten direkt auf den markanten Felsgipfel führte. In der Zwischenzeit hatten sich schon Wölkchen zu bilden begonnen. Zügig nahmen wir kurz nach Mittag den Abstieg, der sich endlos in die Länge zog, in Angriff. Noch vor 15 Uhr machten wir uns wieder zurück nach Weyer auf den Weg.
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