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Zinödl

7. 9. 2002
Peter Schrammel, Rajarshi Ghosh und Georg Schreil
Wetter: heiter
Wegverlauf
Gesäuse-Hartelsgraben, 521m, Hartelsgrabenhütte, 1100m, Hochzinödl, 2191m, Hess-Hütte, 1699m, Sulzkarsee, 1450m, Gesäuse-Hartelsgraben, 521m
Höhenmeter: 1881m
Weglänge: 20km
Zeitaufwand: 7h (1 + 2 1/2 + 3/4 + 1 1/4 + 1 1/2)
Bewertung: ****: erstaunlich gemütlicher Gewaltmarsch mit eindrucksvoller Hochtor-Kulisse
Kondition: H
Schwierigkeit: 0+: zwei Felsstufen im Anstieg aufs Zinödl
Gefährlichkeit: 4: Steilwiesen im Anstieg aufs Zinödl, Gipfelbereiche
Frequentiertheit: c: einsamer Anstieg aufs Zinödl, viel los rund um die Hess-Hütte
Bericht
Um 4:45 holte ich Raji ab, um 5:30 waren wir bei Georg und um 6:15 ging es los. Zügig wanderten wir den Hartelsgraben hinauf, während in unserem Rücken die aufgehende Sonne den Tamischbachturm rot erstrahlen ließ. Auf einer Forststraße statt des in meiner alten Karte noch eingezeichneten Steiges ging es dann weiter auf die Sulzkaralm. Trotz verwirrender Markierungen fanden wir die Abzweigung über die Schafplan zum Zinödl. Zunächst geht es direkt und sehr steil hinauf zur untersten Felswand. Über kleinere, unschwierige Felsstufen, später dann auf einer Steilwiese im weiten Zickzack, zuletzt nach Osten hin querend, wo wir einige Gämsen aus der Nähe beobachten konnten, stiegen wir auf das Plateau hinauf. Über die weite Hochfläche erreichten wir nach fast 1700 Höhenmetern Aufstieg um 9:45 den Gipfel. Immer wieder zogen Wolken herum und verdeckten so manchen Gipfel. Eindrucksvoll blieb aber stets die gigantische Felsszenerie des Hochtors. Kurz nach 11 Uhr stiegen wir zur Hess-Hütte ab. Weiter ging es hinauf zum Sulzkarhund und wieder hinunter zum Sulzkarsee, wo wir uns in der Sonne dösend auf den letzten Abstieg, der uns wie immer viel länger als der Aufstieg vorkam, vorbereiteten. Um 15:00 waren wir wieder beim Auto angelangt und fuhren heimwärts.
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