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Blassenstein

5. 10. 2021
Maria Hofmann-Schreil, Peter Schrammel
Wetter: sonnig
Wegverlauf
Scheibbs, 335m - Parkplatz Blassenstein, 760m - Blassenstein, 844m - Parkplatz Blassenstein - Scheibbs
Höhenmeter: 627m (543 + 84)
Weglänge: 15km (14 + 1)
Zeitaufwand: 1 3/4h (1 + 1/6 + 1/12 + 1/2)
Bewertung: ***: Scheibbser Hausberg mit anregender Single-Trail-Abfahrt
Kondition: C
Schwierigkeit: +++: Auffahrt Asphaltstraße; zu Fuß zur Warte; Abfahrt zuerst auf Fahrweg ++, dann Gegenanstieg ++ (20m schieben), dann ausgeschilderter MTB-Single-Trail durchwegs +++ mit Varianten ++++, eine 50cm Stufe am Ende ++++
Gefährlichkeit: 1: Gipfelbereich!
Frequentiertheit: b
Bemerkungen: Etwas gatschig vor allem im oberen Bereich
Bericht
Maria hatte Zeit an diesem Vormittag und schlug vor, dass wir auf den Scheibbser Hausberg fahren sollten. Um 8 Uhr war ich bei ihr. Wir zogen uns die Mountainbike-Kluft an und bereiteten die Räder vor. Wenig später machten wir uns auf den Weg auf der asphaltierten Straße. Während wir plauderten, gewannen wir schnell an Höhe. Plötzlich wurde die Sicht auf den nahen Ötscher frei und wenig später auch ins Alpenvorland, das noch unter der Nebeldecke lag. Die Almwiesen waren unringt von wunderschön herbstlich verfärbten Wäldern. Um 9 Uhr 30 erreichten wir den höchsten Punkt der Straße. Ein Fotograf nahm Fotos mit einem Rennradfahrer-Model auf. Dabei erwischte er auch zufälligerweise uns und er fragte uns um Erlaubnis, die Bilder verwenden zu dürfen – wahrscheinlich waren wir authentischer als das Model. Die Auffahrt zur Aussichtswarte ist nicht erlaubt. Deswegen ließen wir unsere Räder am Waldrand stehen und marschierten flott hinauf. Von dort hat man Tiefblicke auf Scheibbs und in die Ybbstaler Alpen. Wieder zurück bei den Radln nahmen wir die Abfahrt in Angriff. Zuerst fuhren wir einen etwas holprigen Fahrweg hinunter, bevor ein es ein kurzes Stück einen bei den feuchten Bedingungen unfahrbar steilen Steig hinaufging. Auch wenn der Steig danach flacher wurde, war er äußerst rutschig. Nach einer Serpentine ging es wieder hinunter. Maria kannte die Strecke wie ihre Westentasche und gab Vollgas. Ich fuhr vorsichtig hinterher – schließlich ist der Trail ziemlich anspruchsvoll. Die Sprungvarianten ließ ich aus. Der Singletrail führt hinunter bis zum Stadtrand, sodass sich die Tour wirklich voll auszahlte. Um 10 Uhr 30 waren wir wieder zurück und spritzten die Schmutzpatzen von Rahmen und Reifen. Nach Dusche, Kaffee und Kuchen fuhr ich nach 11 Uhr wieder zurück.