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Gr. Ötscher

3. 10. 2021
Maria, Felix und Philipp Hofmann-Schreil, Georg und Irene Schreil, Peter Schrammel
Wetter: wolkenlos, föhnig
Wegverlauf
Ötscherschutzhaus, 1418m - Gr. Ötscher, 1893m - Ötscherschutzhaus
Höhenmeter: 480m
Weglänge: 6km
Zeitaufwand: 2 1/2h (1 1/2 + 1)
Bewertung: ***: Mit Aufstiegshilfe auf den Vaterberg des Alpenvorlandes
Kondition: B
Schwierigkeit: 0: ein bisschen felsig
Gefährlichkeit: 2: Abstürze in Wegnähe
Frequentiertheit: e: viel Aussicht für wenig Aufstieg ist sehr verlockend!
Bemerkungen: Berg- und Talfahrt 18 EUR
Bericht
Ich wollte eine Mountainbiketour mit Maria fahren. Für Sonntag war aber bereits eine Geburtstagstour mit Tante Irene ausgemacht. Kurzfristig konnte auch Georg für diese Tour motiviert werden. Er holte mich um 8 Uhr, damit wir uns um 9 Uhr in Lackenhof treffen konnten. Es waren schon ein paar Autos auf dem großen Parkplatz beim Schilift. Irene war auch schon da. Maria kam ein paar Minuten später mit Felix und Philipp. Nachdem wir die Liftkarten gekauft hatten, fuhren wir mit dem Sessellift hinauf. Marias Karte funktionierte nicht, so musste sie unter dem Schranken durchkraxeln. Nach einigem Geplauder am Lift, marschierten wir kurz vor 9 Uhr 30 von der Bergstation direkt beim Ötscherschutzhaus ab. Wir mussten etliche Stops machen, bis jeder ausreichend Gewand ausgezogen hat, um nicht zu schwitzen. Der Föhn machte es sehr warm. Der Wind war aber erst bei der Wetterfichtenskulptur zu spüren. Die Fernsicht war exzellent. Die Pyramide des steirischen Matterhorns war besonders schön zu sehen. Nach und nach tauchten mehr und mehr Gipfel auf: Buchstein, Reichenstein und Hochtor. Die beiden Buben kletterten durch die Latschengassen und machten einige Extrameter. Um 11 Uhr erreichten wir den Gipfel, der schon ziemlich bevölkert war. Es war kein windstilles Platzerl mit Aussicht mehr zu finden. So setzten wir uns zur Jause ins Gras. Fürs Gipfelfoto musste man sich anstellen. Währen des Abstiegs strömten Karawanen an Ausflüglern herauf. Der Wind war inzwischen schon unangenehm stark geworden. Kurz nach 12 Uhr 30 erreichten wir die Bergstation. Da aber noch Mittagspause bis 13 Uhr war, schauten wir noch auf einen Kaffee auf die nordseitige Terrasse des Ötscherschutzhauses vorbei. Gegen 14 Uhr 30 waren wir in Amstetten, wo es noch einmal Kaffee und Kuche gab, bevor Georg weiter nach Linz fuhr.